Sicherheit soll groß geschrieben werden. Aus diesem Grund gab es heute eine Alarmübung an unserer Schule. Pünktlich um 9.00 Uhr läutete die Alarmglocke der Privaten Hauptschule. Leider zu leise. In den stillen Gemächern unserer Schule im 2. Stock war sie nur für die darauf Vorbereiteten zu hören. Das ist der große Schwachpunkt: Es gibt noch kein zentrales Alarmierungssystem für das gesamte Gebäude! Trotzdem war das Gebäude nach 3 Minuten frei von Schülerinnen und Schülern. Damit haben wir gerechnet: Der Schüler ist beim Verlassen der Schule eher schnell!
Der Fluchtweg des 2. Stockes führt durch die Klausur der Schwestern, an der Kapelle vorbei und von dort über die Stiege ins Erdgeschoß und von dort ins Freie.
Was wird sein in einem Ernstfall? Wird die Klausurtüre unversperrt sein? Wird der Weg in der Klausur frei sein? Werden die Schwestern großmütig auf "Rettung" verzichten? Und werden wir unten neben dem Raucherkammerl der Lehrer das Gebäude verlassen können? Und ... werden wir den Alarm überhaupt hören können?
Diese Übung war wichtig, weil sie unsere Schwachpunkte aufgezeigt hat, jetzt geht es darum diese zu verändern.
Die Rückkehr in die Klassen dauerte dann nur 4 Minuten.